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Unser Weg zu Treibhausgasneutralität

Warum?

Die Energiewende beschäftigt Generationen – und ist genau deshalb unser wichtigstes Projekt. Sie bewegt sich in einem Spannungsfeld, in dem Strom und Wärme in jedem Moment nicht nur sicher verfügbar sein müssen, sondern auch bezahlbar und ökologisch zu verantworten sind. Um dieser schwierigen Aufgabe gerecht zu werden, ist zunehmend immer höherer Aufwand erforderlich.

Gemeinsam mit Partner*innen, Kund*innen und Gesetzgebern befinden wir uns inmitten eines tiefgreifenden Wandels. Ein Wandel, der voller Unwägbarkeiten steckt, weil sich Rahmenbedingungen ständig verändern. Wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, wird dabei zur Herkulesaufgabe: Denn einerseits verlangt die Energiewende, langfristig zu planen und massiv in Infrastruktur zu investieren. Andererseits scheint es so ungewiss wie nie zuvor, ob morgen noch zeitgemäß ist, was heute als zukunftsweisend gilt.

Unsere Expert*innen treffen fundierte Entscheidungen, handeln flexibel und setzen innovative Technologielösungen konsequent um. Die Energiewende erfordert Zusammenarbeit – deshalb agieren wir partnerschaftlich, verantwortungsbewusst und mit Blick auf die Menschen in Chemnitz und Südsachsen. Wir beziehen alle Perspektiven ein, auch kritische. Denn mehr Stimmen bedeuten bessere Entscheidungen und tragfähige Lösungen.


Unser Beitrag ist sichtbar – im Kleinen und besonders im Großen: Wir investieren in Wind- und Solaranlagen, stärken das Stromnetz und entwickeln neue Erzeugungstechnologien wie Power-to-heat, Biomasseheizkraftwerke und Großwärmepumpen – für eine weitgehend fossilfreie Energieversorgung.

Dabei leitet uns Pragmatismus: Das geplante Abfallheizkraftwerk in Chemnitz nutzt lokale Ressourcen verantwortungsvoll. Ein vielfältiger Anlagenmix ermöglicht den bedarfsgerechten Einsatz der jeweils besten Technologie. Übergangslösungen wie Gasmotorenwerke sind Teil unseres Ausgleichs zwischen Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit.

Unser Ziel: bis 2045 treibhausgasneutral zu sein.

Gemeinsam gestalten wir den Wandel – für unser Unternehmen, unsere Region und alle, die uns begleiten.

Wie?

Entdecken Sie weiter unten unsere Projekte und wie Sie sich in der Transformation einbringen können! Stellen Sie ihre Fragen oder folgen Sie den Projekten um auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Energiepark Galgenberg

In unmittelbarer Nähe zur Stadtgrenze von Chemnitz entsteht ein neues Energieprojekt: Geplant sind zwei Windenergieanlagen mit einer Höhe von insgesamt 245 Metern sowie zwei Photovoltaikanlagen auf einer Fläche von insgesamt ca. 15 Hektar. Hier wird erneuerbare Energie dort erzeugt, wo sie gebraucht wird.

Biomasseheizkraftwerk in Chemnitz-Siegmar

eins hat die Firma HoSt Group aus den Niederlanden im Rahmen eines Contracting-Vertrages damit beauftragt, grüne Fernwärme und grünen Strom für Chemnitz zu produzieren. Durch den Bau eines Biomasseheizkraftwerks (Holzheizkraftwerks) im Chemnitzer Stadtteil Siegmar erhöht sich der Anteil regenerativer Energie an der Chemnitzer Fernwärme auf mehr als 10 Prozent. Das Kraftwerk stellt damit einen wichtigen Baustein beim Erreichen der Klimaziele in Chemnitz dar.

Energie aus Abfall

Wenn aus Abfall Wärme für eine ganze Stadt gewonnen werden kann: Ein neues Heizkraftwerk soll den Energiepark Chemnitz am Standort Nord erweitern. Die moderne Anlage sichert künftig eine nachhaltige Entsorgung des ohnehin anfallenden Restabfalls in unserer Region und stellt einen wichtigen Schritt hin zu treibhausgasneutraler Fernwärme für Chemnitz dar.

Anlage zur Verbrennung von Klärschlamm in Chemnitz

Künftig haben Betreiber größerer Kläranlagen wie eins die gesetzliche Auflage, Phosphor aus so genannten Klärschlämmen zurückzugewinnen.

Aus diesem Grund wird an unserem Standort Nord eine Klärschlammmonoverbrennungsanlage errichtet, die damit künftig Teil unseres größten Erzeugerstandorts – dem „Energiepark in Chemnitz“, kurz epic – sein wird. Bereits 2020 gründeten dafür drei regionale Abwasserentsorger aus Westsachsen zusammen mit eins als Projektgesellschaft die Klärschlammmanagement Westsachsen GmbH. 

Windenergieprojekt Lippersdorf

Gemeinsam mit Sabowind, einem erfahrenen Projektentwickler aus Freiberg mit über 300 realisierten Anlagen und 32 Jahren Expertise, setzen wir, eins, uns für die regionale Entwicklung und eine klimafreundliche Zukunft ein. Unser Ziel ist es, klimafreundlichen Strom zu erzeugen und die lokale Wertschöpfung zu stärken. Mit der Errichtung von vier modernen Windenergieanlagen des Hersteller Nordex leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaziele.

Begleitet wurde das Projekt von Bürger- und Eigentümerveranstaltungen. Im nächsten Schritt folgt das öffentliche Genehmigungsverfahren. Hier auf gemeinsam.eins.de haben Sie die Möglichkeit sich umfangreich über das Projekt zu informieren.

Sie haben einen Vorschlag, den Sie bei eins energie in sachsen einreichen möchten, und Sie sind neugierig, ob andere Leute ihn auch unterstützen? Posten Sie hier, sammeln Sie 500 Stimmen innerhalb von 90 Tagen und eins energie in sachsen wird sich bei Ihnen melden.

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Phasen

Phasenübersicht
Sommer 2010: eins wird gegründet
Schichtwechsel: eins steigt aus der Braunkohle aus
Das eins-Transformationsprojekt
Befragung: So sehen Externe unsere Transformation
Elektrifizierung und Wasserstoffperspektive

Elektrifizierung und Wasserstoffperspektive

13. März 2025 - Kein Enddatum

Der Weg von eins

  1. Schwerpunkt Elektrifizierung: Die eins-Gruppe wird sich bis zum Jahr 2028 in weiten Teilen am Szenario „Elektrifizierung“ orientieren, da seitens der aktuellen Bundesregierung und von breiten Teilen der Energiebranche die Anwendung von Wasserstoff für die Wärmebereitstellung und Wasserstoffnetze (KWP) eher kritisch bewertet werden. Das Stromnetz von inetz wird verstärkt, um die Einspeisung aus Erneuerbaren Energien sowie die zusätzliche Versorgung in den Bereichen Wärme und Mobilität sicherzustellen. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik erfolgte mittels Implementierung einer Software die Integration von Daten aus unterschiedlichen Informationssystemen und die Erstellung eines digitalen Zwillings unseres Stromnetzes. So kann eine automatisierte Netzausbauplanung des Stromnetzes von inetz effizient und kostengünstig erfolgen.
  2. Wasserstoff bleibt relevant: Aus Sicht von eins/inetz wird perspektivisch weiterhin eine Chance im Wasserstoff und auch in Wasserstoffnetzen gesehen, jedoch liegen hier aktuell große Unsicherheiten vor. Mit den Ergebnissen aus der Kommunalen Wärmeplanung (Mitte 2028) wird mehr Sicherheit für Investitionen erwartet. eins/inetz beschäftigen sich deshalb weiterhin damit, das bestehende Gasnetz zukunftsorientiert in Teilen zu transformieren – und zwar hin zu Wasserstoffnetzen. Diese Umstellung ist ein zentraler Baustein der langfristigen Planung, um den Herausforderungen des Energiemarktes gerecht zu werden.
  3. Zusammenarbeit mit den Kommunen: eins möchte gemeinsam mit den Kommunen die Energiewende aktiv vorantreiben. eins unterstützt die Kommunen im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung bei der Transformation der Energieversorgung vor Ort.
  4. Transformation und Ausbau der Fernwärme: In der Stadt Chemnitz wird eins die Versorgung mit grüner Fernwärme vorantreiben und das Versorgungsgebiet erweitern. Das Projektziel lautet dabei, die Fernwärme bis 2045 zu 100 Prozent treibhausgasneutral aufzustellen. Das Wärmeplanungsgesetz sieht dabei vor, dass bis 2030 30 Prozent der Fernwärme treibhausgasneutral sein müssen, im Jahr 2040 bereits 80 Prozent. Geplante Erzeugungsanlagen wie das Holzheizkraftwerk, die Klärschlammmonoverbrennungsanlage, ein Abfallheizkraftwerk, Power-to-heat-Anlagen sowie Großwärmepumpen sollen dazu beitragen, diese Ziele Schritt für Schritt zu erreichen. Perspektivisch soll der Ausbau der Fernwärme bis 2045 um rund 50 Prozent gegenüber 2024 wachsen. 
  5. Kundenindividuelle Lösungen: eins wird zukünftig verstärkt in die Bereiche Erneuerbare Energien, kundenindividuelle Wärmelösungen und Energiedienstleistungen investieren und bestehenden sowie neuen Kund*innen Produkte für eine treibhausgasneutrale und kostengünstige Energieversorgung anbieten.

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    • Datum und Uhrzeit der Veranstaltung

      Veranstaltungsdatum: August 16., 2025 von 12:00 bis 18:00.

      Ort

      HKW Chemnitz-Nord

      Teilnehmende

      1 Teilnehmende

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