Crowdfunding von EINS-Investitionen
Von "Dein Vorschlag für eins energie in sachsen"
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Beim eins-Energieforum am 13. März 2025 ging es neben vielen anderen Themen auch um die Frage der Finanzierung der Aufgaben, vor denen die eins nun steht. Als ein Vorschlag (Folie 55, Punkt 4) wurde dabei auch die Beschaffung von Fremdkapital aufgeführt.
Ich möchte gern anregen, dass Investitionen der eins - sei es für eigene erneuerbare Stromerzeugung, ins Fernwärmenetz oder für grüne Wärmeerzeugung bspw. durch eine Großwärmepumpe - die Option eines Crowdfundings geprüft und bestenfalls angeboten wird.
In anderen Kommunen ist dies bereits gängige Praxis, so kann beispielsweise bei Stadtwerken und Sparkasse Karlsruhe eine regionale Geldanlage (2,5% Jahreszins) für ein Investment in die städtische Fernwärme getätigt werden. In etwas kleinerem Maßstab hat die "Klimaaktive Kommune" Hennigsdorf mit ihren Stadtwerken bis zu einer Millionen Euro für einen Wärmespeicher eingesammelt.
Beim Energieforum kommunizierte Herr Warner, dass ein Investitionsbedarf von 2,5 bis 3,5 Milliarden Euro bevorstehe. Die 1,4 Millionen Menschen, die die eins in ganz Südwestsachsen versorgt, könnten zu dieser Summe einen wesentlichen Beitrag leisten - und zugleich den Bezug zu ihrer Heimat, einer funktionierenden Infrastruktur und der Energiewende stärken.
Naiv vorgeschlagen: Wenn man den 1,4 Millionen Kundinnen und Kunden ein mit Karlsruhe vergleichbares Sparprodukt anbietet, darauf auch nur eine von 20 Personen reagiert (70.000 Menschen) und jede von denen im Durchschnitt 1.000 Euro investieren würde (manche kleinere Summen ab 100 Euro, andere vielleicht mehr), könnten auf diesem Wege erhebliche Investitionssummen (im Beispiel wären es 70 Mio. Euro) zusammenkommen.
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